Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Rechnerliste

Q:

Wir haben die Rechnerliste aus dem ActiveDirectory übernommen. Ist es nun möglich, Abteilungen zu definieren und ihnen die Rechner zuzuordnen?

A:

Easy-Inventory bietet diese Möglichkeit nicht. Aber man kann Abteilungen im ActiveDirectory anlegen und die Rechner dort hinein verschieben. Diese Struktur übernimmt Easy-Inventory in die Rechnerliste. Abteilungsbezogene Reports lassen sich dann über eine entsprechende Auswahl in der Rechnerliste erstellen.

 

Q:

Zu unserem Netzwerk sind einige Rechner neu hinzugekommen. Wie können wir diese in die bereits vorhadenen Rechnerliste einfügen?

A:

Erstellen Sie einfach die Rechnerliste noch einmal. Easy-Inventory "merkt", dass bereits eine Rechnerliste vorhanden ist und führt lediglich einen Aktualisierung durch.

 

Inventarisierung der Netzwerk-Rechner (allgemein)

Q:

Weshalb inventarisiert Easy-Inventory Store Apps nicht auf dem Rechner, auf dem es installiert ist? Bei allen anderen Rechnern in unserem Netzwerk funktioniert es. 

A:

Entweder ist es ein Bug oder ein nicht dokumentiertes Feature von Windows: Wenn Sie Easy-Inventory mit erhöhten Rechten ausführen, dann werden Store Apps auch auf dem Installationsrechner inventarisiert.

 

Q:

Wir haben das Programm in unserer Windows Domäne installiert. Warum bricht die Inventarisierung mit einem Management-Fehler ab?

A:

Wahrscheinlich verhindert die Windows-Firewall das Auslesen der Inventardaten. Sie muss konfiguriert werden. Wie man dies macht wird ausführlich in der Online-Hilfe zum Programm beschrieben.

 

Q:

Da wir unsere Rechner mit aktiver Windows-Firewall betreiben wollen, haben eine Gruppenrichtlinie laut der Hilfe zum Programm konfiguriert. Warum bricht die Inventarisierung trotzdem mit einem Management-Fehler ab?

A:

Es gibt zwei mögliche Ursachen:

  • Es kann bis zu 90 Minuten dauern, bis die Änderung einer Gruppenrichtlinie automatisch wirksam wird. Für einen einzelnen Rechner kann man mit dem Kommando "gpupdate.exe /force" eine sofortige Aktualisierung erzwingen.
  • Einige oder alle Rechner werten die Gruppenrichtlinie nicht aus. Dies kann auf einem der betroffenen Rechner überprüft werden mit dem Kommando "gpresult /r". Hier ist die Ausgabe des Programms wichtig, die unter der Zwischenüberschrift "Angewendete Gruppenrichtlinienobjekte" folgt. Hier sollte das Gruppenrichtlinienobjekt aufgelistet werden, in welchem die Gruppenrichtlinie zur Freischaltung des WMI-Protokolls angelegt wurde. Falls nicht, ist diese Gruppenrichtlinie noch einmal in einem der aufgelisteten Gruppenrichtlinienobjekten anzulegen.
 

Q:

Bei einigen wenigen Rechnern bricht die Inventarisierung mit Management-Fehler ab. Was kann hierfür die Ursache sein?

A:

Wenn die Inventarisierung bei den meisten Rechnern korrekt funktioniert,  liegt auf den betroffenen Rechnern eine Fehlkonfiguration der Netzwerkprotokolle und/oder der lokalen Sicherheitseinstellungen vor. Einige der häufigsten Ursachen sind:

  • Das DCOM-Protokoll ist deaktiviert
  • Die DCOM Aktivierungsbedingungen sind fehlerhaft eingestellt
  • Der Netzwerkzugriff wird durch die lokale Sicherheitsrichtlinie verboten (Siehe dazu weiter unten)

Zur Fehlerdiagnose dient das Programm "dcomcnfg.exe". Man zeigt "Eigenschaften von Arbeitsplatz" an und vergleicht die Einstellungen beim Problemrechner mit denen eines funktionierenden Rechners mit gleichem Betriebssystem und ServicePack. Wertvolle Hilfe leistet "secpol.msc".

 

Q:

Auf der Registerseite "Auto Start" werden für unsere Windows XP Rechner mehrere hundert Programme gelistet. Ist das korrekt?

A:

Nein, die Ursache liegt in einer fehlerhaften Betriebssystem-DLL. Das Problem wird gelöst, indem man bei den fraglichen Rechnern im Registryschlüssel "HKEY_USERS\S-1-5-18\Software\Microsoft\ Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders" im Wert "Startup" den Pfad eines leeren Ordners einträgt.

 

Q:

Wir haben einige Rechner fehlerfrei inventarisiert, aber in der Registerseite "Software" wird nichts angezeigt.

A:

Möglicherweise ist die Software von der Anzeige in der Programmoberfläche ausgeblendet. Über das Menü "Software->Auswählen" wird der entsprechende Konfigurationsdialog aufgerufen.

 

Inventarisierung der Netzwerk-Rechner in Arbeitsgruppen

Q:

Unser Netzwerk ist als Arbeitsgruppe organisiert.  Es werden keine Daten ausgelesen und Easy-Inventory bricht mit einem Management-Fehler ab?

A:

Rechner in einer Arbeitsgruppe sind einmalig zu konfigurieren, um über das Netzwerk ihre Inventardaten agentenlos erfassen zu können. Easy-Inventory stellt ab Version V5.5.5 für diese Konfiguration die Script-Datei "<install ordner>\Scripte\Workgroup\KonfigEasyWG.bat" zur Verfügung. Sie muss auf jedem zu inventarisierenden Rechner einmalig ausgeführt werden.

 

Auswertung der Daten

Q:

Wir haben einige Rechner erfolgreich inventarisiert und wollen nun die Situation bei den Software-Lizenzen kontrollieren. Die generierte Tabelle ist jedoch leer.

A:

Damit die Lizenzkontrolle Ergebnisse liefert, muss man zuerst manuell die Anzahl der vorhandenen Lizenzen einpflegen. Wie das geschieht, wird ausführlichin der Online Hilfe beschrieben.

 

Q:

Wir möchten wissen, auf welchen Rechnern die Software "XYZ" installiert ist. Ist das möglich?

A:

Ja. Zuerst ist bei "Zu berücksichtigende Softwareprodukte" als einzigstes Produkt "XYZ" auszuwählen. Danach ist der Report "Software installiert auf" zu erzeugen.

 

Verschiedenes

Q:

Seit der Installation von Easy-Inventory beanstandet unsere Anti-Virus Software ein Script und verschiebt es in die Quaratäne. Was kann die Ursache sein?  

A:

Im Installationsordner gibt es die Datei Scripte\Workgroup\KonfigEasyWG.bat. Es konfiguriert Rechner in einer Workgroup für die Inventarisierung durch Easy-Inventory. Man kann diese bat-Datei einfach löschen. Sie wird nur zur Konfiguration benötigt.

 

Q:

Werden auch Rechner mit Linux oder Unix inventarisiert?

A:

Linux oder Unix Systeme werden nur inventarisiert, wenn auf ihnen ein SNMP Dämon läuft. Für alle wichtigen Linux-Distributionen sind freie SNMP Pakete verfügbar.

 

Q:

Werden auch virtuelle Maschinen inventarisiert?

A:

Für die Inventarisierung gibt es keinen Unterschied zwischen einem realen und einem virtuellen Rechner. Die virtuelle Maschine muss nur unter einem Windows Betriebssystem laufen.

 

Q:

Wir sind mit Easy-Inventory von Server 2008 auf Server 2012R2 umgezogen. Warum funktioniert jetzt die zeitplangesteuerte Inventarisierung nicht mehr?

A:

Easy-Inventory und Smart-Inventory nutzen für die zeitplangesteuerte Inventarisierung den at-Dienst des Betriebssystems. Ab Windows 8 und Server 2012R2 muss man diesen Dienst manuell durch Hinzufügen des folgenden Registry-Wertes vom Typ DWORD aktivieren:

Schlüssel:HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Schedule\Configuration
Wert:EnableAt=1
 

Update

Q:

Wir möchten auf eine neuere Version updaten. Was ist dabei zu beachten?

A:

Eine Lizenz gilt immer für eine Hauptversion. Ändert sich die Hauptversion, ist i.R. ein Lizenzupgrade erforderlich.
Für eine Update ist die "alte" Version zu deinstallieren und anschliessend die neue Version zu installieren.
Die bereits vorhandene Inventardatenbank wird beim Update ab Programmversion V3.XX automatisch übernommen.

 

Lizenzierung

Q:

Da unser Netzwerk weniger als 25 Rechner hat, können wir alle Systeme mit der Testversion erfassen. Welchen Vorteil hat dann für uns eine Lizenzierung?

A:

In der lizenzierten Version des Programms ist die Anzahl der Rechner, die inventarisiert werden können nicht beschränkt. Darüber hinaus lassen sich alle Reports drucken oder zur weiteren Verwendung in ein Office-Dokument schreiben. Zusätzlich können die Inventar-Daten in eine Excel-Tabelle exportiert werden. Weiterhin erhalten Benutzer einer lizenzierten Programmversion einen kostenlosen Installations-Support per Email oder Telefon.