Erfassung der Inventardaten

Grundlage für die Inventarisierung eines Netzwerkes ist die detaillierte und exakte Erfassung der Inventardaten. Dies sind vor allem Informationen über die verbaute Hardware und über die installierte Software. Smart-Inventory stellt zur Erfassung der Inventardaten die im nachfolgenden Bild dargestellten Methoden bereit.

 

 

WMI-Scanner

Der WMI-Scanner liest die Inventardaten über eine netzwerkfähige Schnittstelle von den lokalen WMI-Diensten der Netzwerkrechner aus. Bei Anwendung des WMI-Scanners ist auf den zu inventarisierenden Rechnern keine Softwareinstallation erforderlich.

 

Inventory-Importer

Der Inventory-Importer liest die Inventardaten von einer Inventory-Datei ein, die durch einen Inventarisierungs-Agenten generiert wird. Der Inventarisierungs-Agent muss dazu auf den zu inventarisierenden Rechnern abgearbeitet werden, z.B. in einem Login-Script.

Mit Hilfe des Inventory-Importers können auch Rechner ohne Netzwerk-anbindung erfasst werden. Die Inventory-Datei ist dann z.B. über einen USB-Stick zu transportieren. 

 

Inventory-Listener

Der Inventory-Listeners nimmt die Inventardaten über eine einfache TCP/IP-Verbindung vom Inventarisierungs-Agenten entgegen. Der Inventarisierungs-Agent ist dabei auf dem zu inventarisierenden Rechner abzuarbeiten. 

Da diese Methode nur eine TCP/IP-Verbindung benötigt, funktioniert sie auch über NAT-Router hinweg: Alle Rechner, die eine HTTP-Verbindung ins Internet aufbauen können, lassen sich so inventarisieren, z.B. Notebooks von Mitarbeitern im Aussendienst, Heimarbeitsplätze, Rechner in abgesetzten Büros usw.

Auch in einem LAN lässt sich der Inventory-Listener zur Umgehung hartnäckiger Sicherheits-, DCOM- oder Firewall-Probleme mit Erfolg einsetzen.

 

 

Exakte Inventar-daten bilden das Gerüst jeder Inventar-Datenbank.

Abhängig von der konkreten Netzwerk-Umgebung kann bei Smart-Inventory für ihre Erfassung die geeignetste Methode gewählt werden.