Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Rechnerliste

Q:

Zu unserem Netzwerk sind einige Rechner neu hinzugekommen. Wie können wir diese in die bereits vorhadene Rechnerliste einfügen?

A:

Erstellen Sie einfach die Rechnerliste noch einmal. Das Programm "merkt", dass bereits eine Rechnerliste vorhanden ist und führt lediglich einen Aktualisierung durch.

 

Inventarisierung der Netzwerk-Rechner

Q:

WMI-Error bei allen Windows 10 Rechnern andere fuktionieren aber. Das Netzwerk ist eine Domäne mit einem SBS 2011 als Domänen Controller. Es wurde in der Default Domain Policy eine Gruppenrichtlinie zur Freischaltung des WMI-Protokolls angelegt wie in der Hilfe zum Programm beschrieben.

A:

Möglicherweise wenden die Windows 10 Rechner die Default Domain Policy nicht an. Dies kann auf einem der Windows 10 Rechner überprüft werden mit dem Kommando "gpresult /r". Hier ist die Ausgabe des Programms wichtig, die unter der Zwischenüberschrift "Angewendete Gruppenrichtlinienobjekte" folgt. Hier sollte die Default Domain Policy aufgelistet sein. Falls nicht, ist die Gruppenrichtlinie zur Freischaltung des WMI-Protokolls noch einmal in einem der aufgelisteten Gruppenrichtlinienobjekten anzulegen.

 

Q:

Wir haben das Programm installiert und wollen nun die Rechner inventarisieren. Aber alle Rechner werden als "offline" angezeigt.

A:

Damit die Inventarisierung der Rechner über das Netzwerk funktioniert, muss die Kommunikation mit ihnen über das Netzwerk möglich sein. Sie darf nicht durch eine Firewall oder eine Internet-Schutzsoftware blockiert werden. Weiterhin ist es so, dass die Netzwerkfunktionalität des Rechner auch davon abhängt, ob er zu einer Arbeitsgruppe gehört oder in eine Domäne integriert ist. Was hier zu tun ist, wird ausführlich in der Online-Dokumentation beschrieben.

 

Q:

Im Grossen und Ganzen wird unser Netzwerk problemlos inventarisiert. Aber bei einigen Rechnern funktioniert es nicht und im Protokoll steht "MgmtError. Wir haben bereits kontrolliert, dass das Konto unter dem wir inventarisieren, auf dem Problemrechner Admin-Rechte hat. Was ist hierfür die Ursache?

A:

Dass die Inventarisierung bei einem Rechner nicht funktioniert liegt oft daran, dass auf diesem Rechner das DCOM Protokoll deaktiviert ist. Das Problem wird gelöst indem man im Registryschlüssel  "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Ole" den Wert "EnableDCOM" auf "Y" setzt.

 

Q:

Warum werden nicht alle Monitore inventarisiert?

A:

Monitore werden durch Auswertung ihrer DDC-Informationen inventarisiert (DDC = Display Data Channel). Voraussetzungen dafür sind, dass der Monitor DDC Infos liefert, dass das Monitorkabel diese Information überträgt und dass der Monitor beim Start von Windows eingeschaltet ist. Eine häufige Fehlerursache ist auch das Kabel, wo schlicht die Leitungen fehlen, die die DDC-Signale übertragen.

 

Q:

Auf der Registerseite "Auto Start" werden für unsere Windows XP Rechner mehrere hundert Programme gelistet. Ist das korrekt?

A:

Nein, die Ursache liegt in einer fehlerhaften DLL des Betriebssystems. Das Problem wird gelöst, indem man bei den fraglichen Rechnern im Registryschlüssel "HKEY_USERS\S-1-5-18\Software\Microsoft\Windows \CurrentVersion \Explorer \Shell Folders" im Wert "Startup" den Pfad eines leeren Ordners einträgt.

 

Q:

Wir haben einige Rechner fehlerfrei inventarisiert, aber in der Registerseite "Software" wird nichts angezeigt.

A:

Möglicherweise ist die Software von der Anzeige in der Programmoberfläche ausgeblendet. Über das Menü "Software->Auswählen" wird der entsprechende Konfigurationsdialog aufgerufen.

 

Q:

Wir haben eine Arbeitsgruppe. Aber bei unseren Windows 10 Rechnern werden keine Daten ausgelesen. Die Firewall ist komplett deaktiviert, als Benutzerkonto verwenden wir "Administrator", das auf allen Rechnern das gleiche Passwort besitzt. Was muss man tun?

A:

Standarmässig ist bei Windows 10 das lokale Administrator Konto deaktiviert. Man muss das Konto aktivieren, denn ab Windows 7 und höher funktioniert das Auslesen der Inventardaten nur mit dem Konto "Adminstrator", die Gruppenzugehörigkeit reicht nicht aus.

 

Auswertung der Daten

Q:

Wir haben einige Rechner erfolgreich inventarisiert und wollen nun die Situation bei den Software-Lizenzen kontrollieren. Die generierte Tabelle ist jedoch leer.

A;

Damit die Lizenzkontrolle Ergebnisse liefert, muss man zuerst manuell die Anzahl der vorhandenen Lizenzen einpflegen. Wie das geschieht, wird ausführlichin der Online Hilfe beschrieben.

 

Q:

Auf unseren Rechnern mit 64-Bit Betriebsystemen haben wir eine Reihe von 32-Bit Programmen installiert. Inventarisiert Smart-Inventory auch diese Software?

A:

Smart-Inventory ermittelt 32-Bit und 64-Bit Software und weist aus, welche Version auf dem jeweiligen Rechner installiert ist.
Im Software-Inventar werden 32-Bit und 64-Bit Versionen der gleichen Software jedoch nicht unterschieden. Smart-Inventory folgt hier der Lizenzierungsstrategie von Microsoft, wo eine Lizenz von z.B. für Office die Installation auf einem 32-Bit oder 64-Bit Rechner ermöglicht.

 

Verschiedenes

Q:

Werden auch Rechner mit Linux oder Unix inventarisiert?

A:

Linux oder Unix Systeme werden inventarisiert, wenn auf ihnen ein SNMP Dämon läuft. Für alle wichtigen Linux-Distributionen sind freie SNMP Pakete verfügbar.

 

Q:

Werden auch virtuelle Maschinen inventarisiert?

A:

Für die Inventarisierung gibt es keinen Unterschied zwischen einem realen und einem virtuellen Rechner. Die virtuelle Maschine muss nur unter einem Betriebssystem laufen, das inventarisiert werden kann.